APA – DIE MARKE FÜR IHRE SPINDELLAGER

SPINDELLAGER FÜR ANGETRIEBENE WERKZEUGE

In hochgenauen Dreh-Fräszentren und Werkzeugmaschinen entscheiden angetriebene Werkzeuge über Taktzeit, Oberflächenqualität und Prozesssicherheit. Gleichzeitig sind die Randbedingungen anspruchsvoll: sehr begrenzter Bauraum, wechselnde Lastkollektive und hohe Anforderungen an Laufgenauigkeit und Steifigkeit.
Mit APA Spindellagern erhalten Sie eine Lagerlösung, die genau auf diese Anwendung ausgelegt ist – für stabile Bearbeitung, lange Standzeiten und kurze Servicefenster.

Die Anforderungen an die Drehzahl sind in der Regel geringer als Drehzahlen der Maschinenspindel. Aufgrund der Drehzahlanforderungen und die leichte Austauschbarkeit von angetriebenen Werkzeugen werden die Lagerungen meistens mit fettgeschmiert geliefert. APA Spindellager können bereits gefettet geliefert bekommen und sind somit bestens geschmiert.

TYPISCHE HERAUSFORDERUNGEN BEI ANGETRIEBENE WERKZEUGEN

Angetriebene Werkzeuge müssen in kurzer Bauform Kräfte sicher übertragen – häufig als Kombination aus radialen und axialen Belastungen. Daraus ergeben sich in der Praxis vor allem diese Ziele:

  • Maximale Steifigkeit für Maßhaltigkeit und reproduzierbare Ergebnisse

  • Hohe axiale Tragfähigkeit bei kombinierten Lasten

  • Sichere Schmierung für lange Laufzeiten bei geringem Wartungsaufwand

  • Schneller Austausch / Servicefreundlichkeit durch vorkonfigurierte Lagerung

IHRE LÖSUNG – APA SPINDELLAGER MIT 30° DRUCKWINKEL

APA Spindellager sind standardmäßig mit 15° und 25° Druckwinkel verfügbar. Für angetriebene Werkzeuge wurden darüber hinaus Lager mit 30° Druckwinkel entwickelt, um axiale Belastbarkeit und Steifigkeit bei kombinierten Radial-/Axialbelastungen gezielt zu erhöhen.

Ihr Nutzen in der Bearbeitung:

  • stabilere Werkzeugführung, weniger Mikrobewegungen

  • robustes Verhalten bei Lastwechseln

  • höhere Prozesssicherheit bei anspruchsvollen Bearbeitungsstrategien

SCHMIERUNG & MONTAGE – PRAXISGERECHT FÜR ANGETRIEBENE WERKZEUGE

Die Drehzahlanforderungen an angetriebene Werkzeuge sind häufig geringer als die der Maschinenspindel. Daher werden Lagerungen in dieser Anwendung oft fettgeschmiert ausgeführt – auch weil angetriebene Werkzeuge in der Regel leicht austauschbar sind.
APA Spindellager können bereits vorgefettet geliefert werden und sind damit direkt montagebereit – für schnellere Inbetriebnahme und definierte Schmierbedingungen ab dem ersten Lauf.

WARUM APA – MESSBARER NUTZEN ENTLANG IHRER SUPLLY CHAIN

Mit APA kombinieren Sie anwendungsoptimierte Lagertechnik mit einer Beschaffung, die auf Verfügbarkeit und Transparenz ausgelegt ist:

  • Hohe Verfügbarkeit ab Lager – reduziert Stillstands- und Wartezeiten

  • DIN EN ISO 9001 zertifiziertes Managementsystem – verlässliche Prozesse

  • Rückverfolgbarkeit inkl. Messprotokollen – geeignet für qualitätskritische Anwendungen

  • Umschlüsselung Ihrer Produkte – schnelle Umstellung/Alternative bei Engpässen

  • Preisvorteil bei gleichzeitig anwendungsorientierter Auslegung

  • Weltweiter Versand – planbare Versorgung internationaler Standorte

AUSWAHL & BERATUNG – SCHNELL ZUR PASSENDEN LAGERUNG

Damit Sie die optimale Lagerung für Ihr angetriebenes Werkzeug erhalten, unterstützen wir Sie bei:

  • Auswahl des geeigneten Druckwinkels (15°/25°/30°) je nach Lastfall

  • Definition einer passenden Fettschmierung / Vorfettung

  • Umschlüsselung zu bestehenden Lagern/Artikelnummern

Sprechen Sie uns an – idealerweise mit Anwendung, Bauraum und Last-/Drehzahlprofil. So können wir schnell eine belastbare Empfehlung ableiten.

  • Was sind „angetriebene Werkzeuge“ und warum ist die Lagerung so kritisch?

    Angetriebene Werkzeuge sind Werkzeugaufnahmen mit eigenem Antrieb, die in Dreh-Fräszentren zusätzliche Bearbeitungen ermöglichen. Die Lagerung beeinflusst unmittelbar Laufgenauigkeit, Steifigkeit, Oberflächenqualität und Standzeit. Gleichzeitig sind Bauraum und Servicefenster meist sehr begrenzt.

  • Wann ist ein 30° Druckwinkel sinnvoll?

    Ein 30° Druckwinkel ist besonders vorteilhaft, wenn hohe Axialkräfte auftreten oder kombinierte Radial-/Axialbelastungen eine maximale Steifigkeit erfordern. Typische Fälle sind schwere Zerspanung, häufige Lastwechsel oder Bearbeitungen mit starkem axialem Kraftanteil. Ziel ist mehr Prozessstabilität und geringere Mikrobewegungen im Werkzeug.

  • Worin unterscheiden sich 15°, 25° und 30° Druckwinkel?

    Vereinfacht gilt: Mit steigendem Druckwinkel nimmt die axiale Tragfähigkeit und Steifigkeit zu, während das Lagerkonzept stärker auf axiale Kraftaufnahme optimiert wird. Welche Auslegung ideal ist, hängt von Lastkollektiv, Drehzahl, Temperatur und gewünschter Steifigkeit ab. In der Praxis wird die Auswahl über Anwendung und Mess-/Erfahrungswerte abgesichert.

  • Warum werden angetrieben Werkzeug-Lagerungen häufig fettgeschmiert?

    Bei angetriebenen Werkzeugen sind die Drehzahlanforderungen oft niedriger als bei Maschinenspindeln, und die Baugruppen müssen servicefreundlich bleiben. Fett ist dafür eine robuste, wartungsarme Lösung. Zudem ermöglicht eine definierte Fettfüllung eine schnelle Inbetriebnahme ohne komplexe Ölversorgung.

  • Was bedeutet „vorgefettet“ und welchen Vorteil habe ich davon?

    „Vorgefettet“ bedeutet, dass das Lager bereits mit einer passenden Fettmenge befüllt und montagebereit geliefert wird. Das reduziert Montageaufwand, minimiert Schmierfehler und sorgt für reproduzierbare Startbedingungen. Gerade bei kurzen Stillstandszeiten ist das ein relevanter Vorteil.

  • Welche Lageranordnung ist für angetriebene Werkzeuge typisch?

    Häufig werden Schrägkugellager in Paarung eingesetzt (z. B. O-/X-Anordnung), um axiale Kräfte in beide Richtungen aufnehmen zu können und Steifigkeit aufzubauen. Die konkrete Anordnung richtet sich nach Kraftfluss, Einbausituation, thermischem Verhalten und gewünschter Lebensdauer. Entscheidend ist, dass Lagerung und Vorspannung zum realen Lastprofil passen.

  • Wie wichtig ist die Vorspannung bei angetriebenen Werkzeugen?

    Sehr wichtig: Die Vorspannung bestimmt Steifigkeit, Reibung, Temperatur und letztlich Standzeit. Zu wenig Vorspannung reduziert Genauigkeit und kann zu Schwingungen führen; zu viel Vorspannung erhöht Erwärmung und Verschleiß. Eine anwendungsbezogene Auslegung ist hier meist wirtschaftlicher als „maximal fest“.

  • Kann ich bestehende Lager/Artikelnummern auf APA-Lösungen umschlüsseln?

    Ja. Die Umschlüsselung dient dazu, technisch passende Alternativen zu finden, wenn Verfügbarkeit, Kosten oder Lieferzeit optimiert werden sollen. Dafür sind Typ-/Abmessungsdaten, Genauigkeitsanforderung und Einsatzbedingungen (Last/Drehzahl/Temperatur/Schmierung) hilfreich.

  • Wie wird Qualität und Rückverfolgbarkeit sichergestellt?

    Für qualitätskritische Anwendungen sind Rückverfolgbarkeit und dokumentierte Prüfungen entscheidend. Üblich sind chargenbezogene Nachverfolgung und – je nach Vereinbarung – Mess-/Prüfprotokolle. Damit reduzieren Sie Reklamationsaufwand und erhöhen die Prozesssicherheit.

  • Wie schnell sind Spindellager für angetriebene Werkzeuge verfügbar und wie erfolgt der Versand?

    Viele gängige Ausführungen sind kurzfristig verfügbar; bei Sonderausführungen hängt die Lieferzeit von Spezifikation und Stückzahl ab. Der Versand ist in der Regel international möglich. Für eine belastbare Aussage werden Type/Abmessung, gewünschter Druckwinkel und ggf. Vorfettung benötigt.